Farmstay in Argentinien

"Ich habe gelernt, dass Farmarbeit echt nicht leicht ist"

  • Freiwilligenarbeit
  • Argentinien
  • 1 Monat

Erfahrungsbericht von

20.06.2016

Franziska schrieb:

"Die Leute habe ich mir hilfsbereit und nett vorgestellt. Da ich schon zwei Praktika in diesen Bereichen gemacht habe, wusste ich worauf ich mich einlasse :-) und durch die Leute am "Arbeitsplatz" wurde die Arbeit echt lustig.

Ich habe in einer Tierpraxis gearbeitet: Ich bin den Tierärztinnen bei Untersuchungen zur Hand gegangen, habe die benutzten Geräte gereinigt und habe Futter oder Halsbänder verkauft. Auf der Farm habe ich den Arbeitern bei der Farmarbeit geholfen, z.B. Ställe ausmisten, Türen streichen, oder, da es eine Touristenfarm war, auch die Zimmer gesäubert. Ich fand beide Projekte gut, vor allem die Farmarbeit, da ich so etwas bis jetzt noch nicht so in dem Ausmaß gemacht habe.

Ich habe gelernt, dass Farmarbeit echt nicht leicht ist. Als Farmarbeiter muss man sich echt um alles kümmern. Auch beim Tierarzt muss man Nerven behalten, wenn man wichtige Entscheidungen zu treffen hat. Dank Kolumbien kenne ich die Art Kultur Südamerikas schon. Aber sie fasziniert mich immer wieder, was auf jeden Fall ein Grund ist, wieder nach Südamerika zu kommen! Und die Bevölkerung mag ich auch, weil es einfach eine andere Einstellung ist..

Abends war man dann mit Freunden unterwegs ;-) und am Wochenende konnte man ganz gut Ausflüge, z.B. nach Buenos Aires unternehmen, so dass man am Montag rechtzeitig zur Arbeit wieder da war. Es gab so viele schöne Erinnerungen.... eigentlich die ganzen Ausflüge :-) aber der absolute Höhepunkt war definitiv Iguazú. Grundsätzlich muss man sagen, dass wir ohne Praktikawelten nicht so einfach an ein Praktikum und eine Unterkunft gekommen wären.

Die Leute vor Ort sind super! :-) Wir hatten unglücklicherweise auf der Farm einen Buschbrand...da waren die vor Ort echt total hilfsbereit und haben sich gekümmert, das alles wieder ins Lot kommt.  Es war einfach eine gute Entscheidung... ich fühl mich einfach freier und unabhängiger als vorher.

Jeder geht mit so einer Reise anders um. Aber am besten ist es, denke ich, wenn man offen für neue Kulturen ist. Auch sollte man nicht in Deutschen Standards denken! Sonst hat man es nicht allzu leicht...aber wenn man gerne neue Kulturen kennenlernen möchte, hat man keine Probleme :-)"

Erfahre mehr über das Projekt, das Franziska T. so begeistert hat: Farmstay in Argentinien