Individuelles Praktikum in Neuseeland

"Man sollte auf jeden Fall aufgeschlossen sein"

  • Auslandspraktikum
  • Neuseeland
  • 16 Wochen

Erfahrungsbericht von

10.03.2015

Svenja schrieb:

"Ich wusste nicht genau, was mich bei der Arbeit erwartet, sondern nur, dass ich in einem Hostel arbeiten und Leben werde. Die Manager vom Hostel hatten mir bereits erzählt, was meine ungefähren Arbeitszeiten sind und dass ich an der Rezeption arbeiten werde. Das wollte ich schon immer einmal machen, deswegen war ich richtig gespannt. Ich wusste nur, dass die Natur Neuseelands wunderschön sein soll und habe mich gefreut, viele Wanderungen zu unternehmen. Auch die Kultur der Maori hat mich sehr interessiert.

Ich habe in dem Hostel gelebt, in dem ich auch gearbeitet habe. Ich habe mit den anderen Praktikanten zusammen in einem Zimmer gelebt, was zwar auch sehr anstrengend sein kann, aber generell sehr viel Spaß gemacht hat, da wir wie eine große Familie zusammen gewachsen sind und viel unternommen haben. Das Team beim Arbeiten war sehr nett und alle hatten Spaß bei der Arbeit. Nach der Arbeit haben wir auch viel gemeinsam unternommen.
Es gab bei uns im Hostel drei verschiedene Schichten. Eine von morgens um sieben bis um drei, eine von drei bis um elf abends und die „Midshift“ von elf bis um acht abends. So hatte man in jeder Schicht verschiedene Aufgaben. Die generellen Aufgaben waren aber morgens die Gäste auszuchecken und nachmittags die neuen Gäste einzuchecken. In der Zeit dazwischen musste ich natürlich alle anderen Fragen der Gäste beantworten und wir haben nachgesehen, ob im Hostel auch alles in Ordnung ist und versucht, alle Probleme, die aufgekommen sind, zu lösen.

Ich habe gelernt, wie der normale Ablauf in einem Hostel ist und wie man am besten mit Gästen und ihren Problemen umgeht. Außerdem musste ich das Programm erst lernen, was mir aber recht leicht gefallen ist. Ich habe sehr viel von der Arbeit mitnehmen können. Außerdem habe ich gelernt im Team zu arbeiten. Ich finde die Neuseeländer sind alle sehr aufgeschlossen und gehen freundlich mit einem um. Ich hatte auf einer Insel das Glück, ein neuseeländisches Pärchen kennen zu lernen, die so nett waren mir die Insel zu zeigen. Sie sind den ganzen Tag mit mir rumgefahren, obwohl sie ihren freien Tag bestimmt auch anders hätten verbringen können!

Ich bin in meiner Freizeit viel gereist. Wenn ich zwei oder drei Tage frei hatte, habe ich mich in einen Bus gesetzt und versucht, möglichst viel von Neuseeland zu sehen. Ansonsten war ich auch viel mit meinen Kollegen/innen unterwegs. Wir waren feiern, im Kino, essen und noch vieles anderes. Es gab viele verschiedene lustige und schöne Momente auf meiner Reise. Die lustigen haben fast alle in meinem Zimmer mit meinen Kollegen/innen stattgefunden. Wir saßen oft abends zusammen und haben uns über alles Mögliche unterhalten oder PimPomPat gespielt.

Am schönsten fand ich meinen Besuch bei zwei Freundinnen, die ich in Neuseeland kennengelernt habe. Ich hatte eine Woche vorher Geburtstag und sie haben mir einen Kuchen gebacken und für mich gesungen. Da hatte ich nicht mit gerechnet und mich total gefreut. Es waren generell sehr schöne Tage bei ihnen, da wir viel unternommen haben und ich sie sehr in mein Herz geschlossen habe.
Die Betreuung durch Praktikawelten hat mir gut gefallen. Man hat schnell antworten auf Fragen bekommen und hatte das Gefühl, dass sie sich auch mit einem beschäftigen. Ich fand es gut, dass man eine Anlaufstelle vor Ort hat, zu der man immer gehen kann oder die man anrufen kann. Auch das Meeting am Anfang eines Praktikums fand ich sehr gut, sie helfen einem beim Start in Neuseeland.

Fazit:
Ich bin sehr froh die Entscheidung getroffen zu haben und in Neuseeland gewesen zu sein. Es hat mich persönlich weiter gebracht und auch verändert. Ich sehe jetzt einige Dinge im Leben aus einem anderen Blickwinkel. Man sollte auf jeden Fall aufgeschlossen sein und versuchen offen auf andere Menschen zu zugehen. So lernt man schnell neue Leute kennen und findet Anschluss.

Erfahre mehr über das Projekt, das Svenja V. so begeistert hat: Individuelles Praktikum in Neuseeland