Individuelles Praktikum in Neuseeland

"Mit der neuen Kultur habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt "

  • Auslandspraktikum
  • Neuseeland
  • 11 Wochen

Erfahrungsbericht von

2018-09-03

Nathalie schrieb:

"Das Team von New Zealand Internships ist super. Sie stehen einem bei allen Belangen zur Seite und gerade am Anfang war es richtig hilfreich, durch diese Organisation mit anderen Praktikanten in Kontakt zu treten. 

Auch meine Prakitkumsstelle hat mir super gefallen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und die Arbeitsatmosphäre war toll. Am Anfang habe ich viele einfache Tätigkeiten machen müssen. Aber mit der Zeit habe ich mehr Verantwortung bekommen. Das hat mir sehr gut gefallen. Im Vergleich zu Deutschen Praktika war die übertragene Verantwortung zwar sehr gering, aber man kann ja Deutschland auch nicht immer als Maßstab nehmen. Überall sind die Arbeitsgewohnheiten anders. 

Mein Arbeitstag hat um 10:00 Uhr in der Früh begonnen. Ich habe erst die E-Mails beantwortet und dann die Aufgaben erledigt, die angefallen sind. Oft sind auch meine Kollegen zu mir gekommen und haben mich gebeten, kleinere Aufgaben von ihnen zu übernehemen. Zum Ende des Praktikums durfte ich dann auch selbst Besichtigungen durchführen. Das hat mir besonders Spaß gemacht. Ich hatte nie Aufgaben, die sich wiederholt haben. Ich habe viele unterschiedliche Dinge gemacht, die gerade zutun waren. Gegen 17:00 Uhr/17:30 Uhr hatte ich dann Feierabend. Die Arbeitszeiten fand ich als sehr angenehm. Gerade weil man ja auch etwas vom Land kennen lernen möchte und nicht "nur" zum Arbeiten in Neuseeland war. 

Unter der Woche habe ich Auckland erkundet und meine Freizeit viel mit Freunden verbracht. (Bars, Kochen, Kino, am Strand sitzen...). An den Wochenenden sind wir allerdings immer weggefahren und haben uns die Nordinsel angeschaut. Ich war kein einziges Wochenende in Auckland, sodass ich wirklich super viel von der Nordinsel gesehen habe. 

Mit der neuen Kultur habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt. Jeder ist super hilfsbereit und ich mag die positive Stimmung. Die Neuseeländer lieben Smalltalk und gerade bei der Arbeit hatte ich das Gefühl, dass meine Kollegen nicht nur Kollegen sind, sondern Freunde. Das hat glaube ich auch dafür gesorgt, dass die Arbeitsatmosphäre so toll war. Ich habe versucht, so viel wie möglich von der neuseeländischen Kultur aufzusaugen und mich so gut ich kann anzupassen. Von einem Kulturschock am Anfang kann ich nichts sagen. Natürlich ist man am Anfang überwältigt von so vielen, neuen Eindrücken und allein von der Tatsache, dass man so weit von zu Hause entfernt ist und dann auch noch alleine. Aber mir ist es sehr leicht gefallen, mich einzuleben und anzupassen. 

Es gibt für mich nicht wirklich "den einen" schönsten Moment. Ich habe so viele neue Dinge erlebt und gesehen, dass es nicht nur einen gibt. Ich war so überwaltigt von der Schönheit der Natur, von der Vielfältigkeit Neuseelands und den vielen Dingen, die man hier unternehmen und erkunden kann. Mein lustigster Moment war, als wir im Sky Tower ganz oben in einem edlen Restaurant nur einen Cocktail trinken wollten, da man uns sagte, wir müssten keinen Eintritt zahlen, wenn wir eine Reservierung für das Restaurant haben. Als wir dann dort waren, haben wir gleich zu Beginn Brot mit Trüffelbutter bekommen und der Kellner hat uns die ganze Karte in ausfühlrichster Weise erklärt. Dann haben wir uns unwohl gefühlt nur ein Getränk zu nehmen, also nahm jeder von uns noch ein Dessert dazu. An diesem Abend hatte ich das teuerste Dessert meines Lebens, aber auch das leckerste.

Es war die beste Entscheidung meines Lebens, diesen Auslandsaufenthalt zu machen. Am Anfang war es für mich sehr schwer diesen Schritt zu gehen und mich dafür zu entscheiden, nach Neuseeland zu gehen. Aber rückblickend war es die beste Entscheidung." 

Erfahre mehr über das Projekt, das Natalie H. so begeistert hat: Individuelles Praktikum in Neuseeland