Individuelles Praktikum in Neuseeland

"Ich habe mich in dem fremden Land und der fremden Kultur sehr schnell wohlgefühlt"

  • Auslandspraktikum
  • Neuseeland
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

21.06.2016

Laura schrieb:

"Ich habe immer gedacht, Neuseeland wäre noch klein und unentdeckt, aber in Wahrheit ist es einfach groß, grün und wunderschön. Der Kontrast zwischen den Häfen, den grünen Flächen und Auckland, der größten Stadt Neuseelands, war einfach atemberaubend!

Ich bin sehr dankbar, für all die Hilfe, die ich von Praktikawelten bekommen habe. Da ich keine Erfahrungen mit Auslandsaufenthalten hatte, wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte und was ich alles benötige. Der Leitfaden und der ständige Kontakt mit den Mitarbeitern von Praktikawelten hat mir die komplette Organisation sehr vereinfacht.

Da ich in einem bekannten Hostel arbeiten sollte, habe ich mich schon vor Abreise sehr darauf gefreut, die verschiedensten Menschen kennenzulernen und mit ihnen zu leben.

Die Arbeit an der Rezeption habe ich mir als Herausforderung vorgestellt, weil es etwas Neues für mich war, und dazu noch in einer anderen Sprache.

Das Team und andere Praktikanten haben mir sehr gut dabei geholfen, mich schnell einzuleben und schon die ersten Arbeitstage zu genießen.

Ein typischer Tag hat mit einer Dusche und dem Frühstück in der hosteleigenen Küche angefangen, in der man schon morgens viele der Gäste und Mitarbeiter getroffen hat und mit ihnen gemeinsam frühstücken konnte.

Weiter ging es dann mit dem Beginn der Arbeit, wenn ich nicht gerade einen freien Tag hatte.

Am Anfang musste ich immer erst meine Kasse zählen und mich kurz informieren lassen, wie der Tag bis dahin verlaufen war und was es noch Wichtiges zu beachten gab. Je nachdem in welcher Schicht ich gerade gearbeitet habe, habe ich mich z.B. gleich um das Ein-/ & Auschecken der Hostelgäste gekümmert, was mir immer besonders Spaß gemacht hat. Ich durfte dann auch Emails und Telefonate beantworten, Gäste betreuen, Informationen liefern und vieles mehr. Meine Aufgaben haben sich wiederholt, sodass ich bald versiert und routiniert arbeiten konnte und durch das Kennenlernen der verschiedensten Menschen, war es sowieso jeden Tag wieder aufregend und spannend.

Ich habe ganz besonders meine Sprachkenntnisse verbessert und kann mich jetzt offener und freier auf Englisch unterhalten und habe meinen Wortschatz ungemein erweitert.

Auch habe ich sehr viel bezüglich des richtigen Umgangs mit Gästen gelernt. Ich weiß jetzt über den täglichen Ablauf eines Hostels Bescheid und ich habe viel darüber gelernt, was z.B. auch die Schwierigkeiten der Hotelführung betrifft.

Das Gute am Team vor Ort war der ständige Kontakt mit den Mitarbeitern per Email. So wusste ich immer, was gerade ansteht und was geplant wurde, ich hatte oft die Möglichkeit, andere Teilnehmer kennenzulernen und mit ihnen Kontakt aufzubauen.

Alles in allem bin ich mit der Betreuung sehr zufrieden, da ich mich nie alleine gefühlt habe.

Die Einheimischen in Neuseeland waren sehr zuvorkommend und freundlich. Es herrscht Zusammenhalt und man wird nicht als Tourist angesehen, wenn man sich in die Umgangsweisen der Einheimischen einlebt. Da Auckland ein sehr großer Anziehungspunkt für Reisende ist, habe ich neben Einheimischen natürlich auch viele Leute aus aller Welt getroffen. Ich habe mich in dem fremden Land und der fremden Kultur sehr schnell wohlgefühlt, weil die Neuseeländer mir sofort das Gefühl gegeben haben dazuzugehören.

Meine Freizeit war immer sehr abwechslungsreich. An schönen sonnigen Tagen, an denen ich frei hatte, bin ich meist zu einem der nicht weit entfernten Strände gefahren und habe mich gesonnt. Wenn gleichzeitig auch einer der anderen Teilnehmer frei hatte, haben wir oft auch was zusammen unternommen, zum Beispiel durch die Stadt schlendern, eine City Tour machen, an den Strand gegangen oder einfach nur im Park gesessen und das schöne Wetter genossen.

An den Wochenenden habe ich ein paar Mal einen Wochenend-Trip mitgemacht, wo wir zum Beispiel surfen gelernt haben oder in die Tiefen der Maori Kultur eingetaucht sind und viel über Neuseeland gelernt haben.

An den Wochenenden ist Auckland eine sehr stark belebte Stadt und oftmals bin ich mit den anderen Teilnehmern in einen der vielen Clubs feiern gegangen oder habe mich mit Kollegen ins Auto gesetzt und die Stadt erkundet.

Zu den schönsten Momenten meiner Zeit in Neuseeland zählt, als ich die Erste war, die den Sonnenaufgang am nördlichsten Ort von Neuseeland gesehen hat. Sehr dicht gefolgt von meinem Bungee Jump, weil ich nie gedacht hätte, dass ich mich das trauen würde und deswegen sehr stolz auf mich bin! Übrigens kann ich das nur empfehlen ;)

Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, ins Ausland zu gehen und dort ein Praktikum zu machen. Durch diese Wochen in Neuseeland habe ich mein Englisch sehr verbessert und habe einen guten Einblick in die Arbeitswelt im Hotel bekommen.

Außerdem habe ich durch das Praktikum meinen Berufswunsch festlegen können und habe vor einigen Wochen eine Ausbildung zur Hotelfachfrau begonnen, was ich ohne dieses Praktikum wahrscheinlich gar nicht gemacht hätte.

Als Tipp an zukünftige Teilnehmer rate ich allen, auf jeden Fall viel Zeit zum Reisen einzuplanen. Vielleicht sollte man nach dem Praktikum noch nicht sofort wieder nach Hause fliegen, sondern sich noch ein paar Wochen frei nehmen und einfach nur durch das wunderschöne Land reisen und es genießen."

Erfahre mehr über das Projekt, das Laura H. so begeistert hat: Individuelles Praktikum in Neuseeland