Nepal
Sozialarbeit weltweit


Sozialarbeit mit Kindern in Nepal

  jeden Freitag

 

     ab 18,
     ohne Vorkenntnisse

 

     in einer Gastfamilie
     mit 2 Mahlzeiten
     am Tag

 

  ab 4 Wochen

  (bis zu 20 Wochen)

 

     Grundkenntnisse in

     Englisch

 

     Anmeldung: mind.
     5 Wo., besser 3-6
     Monate vor Abreise

 

Reisebericht

Andrea Armbrust

(12 Wochen "Sozialarbeit mit Kindern" in Nepal)

Andrea schrieb:

"Eigentlich bin ich ohne jegliche Erwartungen nach Nepal losgeflogen...Ich wollte was anderes machen, und mal ein Land intensiv kennenlernen und mehr sein als nur Tourist... Ich war offen für alles und war gespannt was so auf mich zukommt.

Mein Projekt war sehr schön, aber anders als ich dachte. Ich bin immer so um halb acht aufgestanden, habe ein paar Früchte gefrühstückt und mir dann noch mal meine Unterrichtsunterlagen angeschaut.
In der Schule ging es los mit "Conversation" bei den Kleinen (4-Jährig), danach "English Grammar" bei den 4.Klässlern, "English" in der 5. Klasse und danach "Math" und "Writing" bei den ganz Kleinen (3-Jährig).

Zunächst war es etwas ungewohnt für mich zu unterrichten, zumal sich die Lehrer in Nepal wohl nicht auf ihren Unterricht vorbereiten und ich mir so immer Bücher von den Schülern ausleihen musste, um überhaupt zu wissen, was ich denn unterrichten soll. Aber man gewöhnt sich an alles! Danach gab es mit den 40 Schülern, die in der Schule leben Mittagessen = daal bhat!
Den Nachmittag hatte ich frei und habe ihn entweder zum Unterricht vorbereiten genutzt oder die Umgebung erkundet...

Auch habe ich mich oft mit meinen neugewonnenen Freunden getroffen (andere Freiwillige). Zusammen haben wir die nähere und weitere Umgebung erkundet, z.B. Bakthapur, Nagarkot, Chitwan, und vieles mehr...
Für mich war es sehr wichtig die anderen zu haben, denn man glaubt es kaum, aber es hilft einem schon, wenn man nur ein paar Worte in seiner Muttersprache sprechen kann und wenn man Erfahrungen austauschen kann. Oft führten mich meine Wege in ein Internetcafé um den Daheimgebliebenen zu berichten was ich so erlebe...
Abends hat es uns ein paar mal nach Thamel und ins Tom&Jerrys, eine Disco im Touristenviertel, verschlagen. Ansonsten bin ich immer relativ früh schlafen gegangen!

Das Zusammenleben mit Nepalis ist total relaxed und unkompliziert. Die Nepalis sind sehr offene, freundliche und herzliche Menschen. Sobald man ein paar Wörter in Nepali spricht sind alle total glücklich, aber auch wenn man das nicht kann sind sie sehr bemüht und helfen einem immer. Man bekommt immer gleich was zu Essen angeboten und die Einheimischen sind sehr an einem interessiert.

Ich kann gar nicht sagen was mein schönster oder lustigster Moment war. Es gibt so viele Momente, an die ich mich mein Leben lang erinnern werde! Das sind ganz verschiedene Momente, auf der einen Seite sind es die Momente, in denen man merkt, wie man sich verändert und wie man selbst wächst, auf der anderen Seite gibt es Momente, die einfach so ungewöhnlich sind, dass, wenn ich keine Beweisfotos hätte selbst nicht glauben würde, dass ich das gemacht habe, dazu gehört mit einem Elefanten in einem Krokodilsfluss zu baden. Das war einfach einmalig!!!
Für mich ist jeder Moment wunderschön gewesen und ich bin froh alle erlebt zu haben!!!

Die Vorbereitung von Praktikawelten war sehr gut, die Broschüren waren sehr hilfreich. Die Betreuung durch das Team vor Ort war gut! Man konnte mit jeder Frage zu ihnen kommen. Die Einführung war sehr gut und von großem Vorteil.
Ich bin sehr froh, dass es so etwas gab, denn dadurch hat man viel über Land und Leute erfahren und konnte so manche Dinge besser verstehen. Auch der Sprachkurs war sehr gut, auch wenn es nicht so einfach ist eine Sprache innerhalb von 10 Tagen zu lernen, aber immerhin konnte ich am Ende auf Nepali handeln, was immer sehr gut ankam!

Nepal war bisher die beste Erfahrung meines Lebens. Ich kann nur sagen, dass Nepal ein super Lehrer ist und ich in dieser Zeit mehr gelernt habe als in 13 Jahren Schule!
Die Anfangszeit war zwar schwer, aber hat man sich erst mal eingelebt, will man gar nicht mehr nach Hause. Am interessantesten ist es sich selbst kennen zu lernen, seine Schwächen und Stärken. Ich habe gelernt, dass, egal wie eine Situation ist, ob gut oder schlecht, sie geht immer rum und irgendwie geht es immer weiter...
Ich glaube und hoffe, dass ich durch meinen Aufenthalt offener geworden bin. Ich habe gelernt spontan und flexibel zu sein, denn das ist eine der ersten Sachen, die man in Nepal lernt.
Ich kann solch einen Aufenthalt jedem empfehlen. Ich denke, dass es jeden weiterbringen wird, auch wenn es mal schwer ist, aber das sind die Situationen, aus denen man am meisten lernt.
Solange man immer daran denkt, dass alles gut wird und gut ist geht das auch!
Durch mein Leben in Nepal bin ich viel relaxter geworden, wenn mal was nicht klappt, dann ist das halt so, wie in Nepal, wenn 2 mal die Woche Stromausfall ist, dann ist das nun mal so und man genießt sein Abendessen bei Kerzenschein...Es ist nur jedem zu empfehlen!

Also kann ich nur sagen, seid offen, freut euch auf euren Aufenthalt, viel Spaß und grüßt Nepal von mir!"

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