Pinguin-Projekt in Südafrika

  01. und 15. jeden
  Monats, Kapstadt

     mind. 18 Jahre bei

     Reiseantritt

     modernes Hostel

  ab 6 Wochen
  (bis zu 12 Wochen)

     keine Vorkenntnisse
     nötig

     1 Mahlzeit am Tag
     (Frühstück)

  meist 5 Tage /
  Woche

     Grundkenntnisse in
     Englisch

     Anmeldung: mind.
     5 Wo., besser 3-6
     Monate vor Abreise

6 Wochen 

€ 1.890,-

je weitere Woche

€ 190,-

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Reisebericht

Anne-Kathrin Martens

(8 Wochen "Tiere hautnah - Pinguine" in Südafrika)

Anne-Kathrin schrieb:

"Ich habe mir Südafrika vor meinem Abflug als sehr warm und trocken vorgestellt, mit einer sehr hohen Kriminalität, sodass ich immer aufpassen muss wenn ich aus dem Haus gehe.

Bei der Arbeit habe ich mir vorgestellt, dass ich "liebe" Pinguine füttern und mich um kleine Babypinguine kümmern darf. Meine Zeit in Südafrika war dann auch sehr schön.

So sah in etwa mein Tagesablauf aus:

  • Morgens um 6.45 aufstehen, Badezimmer teilen und frühstücken/Essen für die Arbeit machen.

  • 7.40 zur Arbeit

  • 8.00 Besprechung

  • 8.15 Medizin, Pinguine schwimmen lassen, Pens säubern

  • 9.30 Pinguine füttern

  • zwischen 10 und 11 durften die Pinguine schwimmen, wir hatten 15 min Tee Pause und mussten den anderen beim Putzen oder anderen Aufgaben helfen.

  • Ab 11 gab es wieder Medizin und man hat sich weitere Aufgaben gesucht, die Pinguine gehen entweder von 12 bis 13 Uhr noch einmal schwimmen oder dann zu unserer Mittagspause von 13 bis 14 Uhr.

  • Danach haben sie wieder Medikamente bekommen und wurden gefüttert.

  • Nach dem Essen gingen sie schwimmen und wir haben das Pen erneut gesäubert, anderen geholfen oder die "Karten", eine Art Krankenblatt, geschrieben.

  • Zu guter Letzt haben wir die Medikation bzw. den Formula Fischbrei und die Energielösung Darrow für den nächsten Tag vorbereitet, uns darum gekümmert, dass alle Moskitolampen an sind und die Pinguine ausreichend geschützt sind, aufgeräumt und alles so ordentlich hinterlassen wie wir es am nächsten Tag vorfinden wollten.

  • Um Punkt 17 Uhr hatten wir Schluss, gegen Ende des Projektes und bedingt durch die Hohe Anzahl (300+) an Neuankömmlingen auch erst um 19 Uhr, das passierte allerdings freiwillig.

Während der Arbeit habe ich gelernt, dass Kommunikation mit allen Kollegen und Vorgesetzten sehr wichtig ist, um Anspannungen, Missverständnisse und Missverhältnisse zu vermeiden.

In Table View leben so gut wie nur Weiße. Sie bringen ihre Kinder morgens in teuren Autos in teure Privatschulen. Den einzigen Kontakt zu Einheimischen hatten wir im Projekt und diese kamen auch aus verschiedenen Gegenden Südafrikas.

Es ist anfangs, trotz der gemeinsamen Sprache (Englisch), sehr schwer jemanden zu verstehen, da die eigenen Akzente sehr stark waren. Mit der Zeit findet man aber heraus was gemeint ist. J

Mit der Kultur haben wir außer einem Township-Besuch nichts zu tun gehabt.

In der Freizeit haben wir uns so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wir sind z.B. auf Garden-Route-Tour gefahren und haben in unserem Hostel ein deutsches Pärchen kennen gelernt, das uns mehrmals nach Kapstadt gefahren hat.

Die Gäste im Hostel waren auch sehr nett, eine Familie hat für uns alle gekocht und wir konnten davon noch 2 weitere Tage essen :)

Abends sind wir öfters mit unserer israelischen Kollegin in eine Bar (News Cafe) gefahren, die Taxi-Kosten waren minimal... Dort haben wir uns mit anderen Teilnehmern des Projekts getroffen und geredet.

Mit einem Schotten habe ich immer noch Kontakt und wir wollen uns entweder in Aberdeen oder hier in Hamburg treffen, wenn es das Geld mal zulässt.

Allgemein waren der Ausblick vom Tafelberg, der Besuch am Strand, und der Bummel über den Green Market und den Food Market in Kapstadt sehr schön. Lustig waren vor allem die Pausen und wenn man mit anderen Teilnehmern zusammen ohne Supervisor in den Pens gearbeitet hat. Auch die abendlichen Besuche im News Cafe waren immer wieder grandios.

Die Betreuung durch das Team vor Ort fand ich super, sie waren sehr nett, haben sich hervorragend um uns gekümmert und sind auch mit meiner Freundin zum Arzt gefahren als es ihr schlecht ging. 

Der Aufenthalt war sehr schön und es war definitiv ein Erlebnis, dass man nie wieder vergisst.

Er hat mich beruflich nur insofern weitergebracht, als dass ich nicht mit Tieren arbeiten möchte, da Berufe in dieser Branche viel zu unterbezahlt sind. Er hat mir aber sehr darin geholfen selbstständiger zu werden und mich mehr durchzusetzen

Ansonsten kann ich nur sagen: Nehmt genug Geld mit!!!“