

4 Wochen (inkl. 1 Woche Sprachkurs) | € 750,- |
8 Wochen | € 1.250,- |
je weitere Woche Sprachkurs | € 160,- |
je weitere Woche Projekt | € 80,- |
Reisebericht
Die Zeit in Guatemala war zwar anders als ich dachte, aber dennoch sehr schön! Meine Gastfamilie war auf einen für Antigua gehobener Mittelstand-Level mit großem Haus mit bis zu 9 Volunteeren.
Die ersten Wochen habe ich die Patenschaft über den Aufbau eines Bio-Schulgartens übernommen. Ein geglücktes Projekt mit viel Hilfe von der großen Uni Texas A&M. Die Schule baut nun über 100 Nutzpflanzen an. Ansonsten habe ich Englischunterricht gegeben, den Lehrern assistiert und Laptops repariert. Meine Arbeit im Projekt hat mir sehr gut gefallen, da ich mich frei entfalten durfte.
Ich habe während meiner Arbeit viel Spanisch gelernt und für die kurze Zeit pädagogisch (erzieherisch) wertvolle Erfahrungen während der Unterrichtsstunden gesammelt. Auch habe ich ein wenig über Öko-Landbau gelernt.
Ich hatte einen sehr guten Kontakt zu den anderen Freiwilligen und auch zu den Einheimischen. Mit der Kultur bin ich sehr gut zurechtgekommen und ich konnte viele Erfahrungen mit der Kultur und Bevölkerung sammeln:
Die typisch lateinamerikanische Mentalität, mit wenig Berührungsängsten und viel Herzlichkeit.
Ebenso eine konservative katholische Umgebung, die mich z.T. an mittelalterliche Verhältnisse erinnert hat. (Jüngstes Gericht/Schreier auf dem Markt) Z.T. steckt leider sehr viel Heuchelei in ihrem Glauben. Männer gehen oft fremd, Gewaltbereitschaft ist in vielen Teilen der Gesellschaft gang und gebe. Religion ist hier Götzenanbetung und voller Rituale. Die Grundregeln des Christentums werden allerdings vernachlässigt.
Es ist zurzeit noch eine sehr patriarchische Gesellschaft, Wandel ist jedoch in Sicht. Zum Beispiel dürfen Frauen nun ihre Männer verlassen, wenn sie schlecht behandelt werden, dies war vor 10 Jahren noch nicht so.
Nachmittags bin ich immer aus dem Haus gegangen (mein Zimmer hatte kein Fenster und daher sehr schlechte Luft/ und Lichtverhältnisse), habe gelernt, mich mit Freunden getroffen und abends das riesige Angebot des Nachtlebens in Antigua genutzt. Auch habe ich viele Ausflüge ins ganze Land unternommen.
Ich hatte viele, viele schöne Momente in meinem Projekt. Das würde nun den Rahmen sprengen. Aber ein wunderschöner Moment war meine Verabschiedung nach 3 Monaten im Projekt. Die Herzlichkeit ist nicht mit der in Deutschland zu messen.
Bei der Organisation durch Praktikawelten war alles gut durchgeplant und ich habe keine Beschwerden und auch die Betreuung durch das Team vor Ort war ganz ok. Sie waren sehr aufmerksam und ich habe auch hier keine negativen Dinge zu sagen.
Es war eine gute Entscheidung, diesen Auslandsaufenthalt gemacht zu haben und er hat mich wie erwartet weitergebracht. Wer hier nichts dazulernt, ist selbst schuld."








