Unsere Teilnahmebedingungen

1. Buchung der Reise / Vertragsschluss

1.1 Mit der Reiseanmeldung (Buchung) bietet der Kunde der Praktikawelten GmbH, nachstehend PW abgekürzt, verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages an. Die Anmeldung kann formfrei oder unter Verwendung des Anmeldeformulars vorgenommen werden. Der Reisevertrag kommt erst zustande, wenn PW dem Kunden eine entsprechende Buchungsbestätigung in Textform übermittelt. An seine Reiseanmeldung ist der Kunde bis zur Annahme durch PW, jedoch längstens 14 Tage ab Zugang der Anmeldung, bzw. nachgereichter erforderlicher Unterlagen gebunden.
1.2 Reisebüros, die unsere Reisen vermitteln, sind nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben, die vom Inhalt unserer Ausschreibung einschließlich der Reisebedingungen abweichen oder abändernde oder ergänzende Vereinbarungen hierzu zu treffen.
1.3 Den Sicherungsschein übermittelt PW mit der Buchungsbestätigung. Sollte er fehlen, bittet PW um sofortige Information.

2. Vermittlung von fremden Leistungen
Vermittelt PW ausdrücklich im fremden Namen Programme anderer Reiseveranstalter oder einzelne Leistungen, so schuldet PW nur ordnungsgemäße Vermittlung, nicht die Leistung selbst. Das Zustandekommen des Vertrages und dessen Inhalt richten sich nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und gegebenenfalls nach den Bedingungen des jeweiligen Vertragspartners.

3. Datenschutz / Ausführendes Luftfahrtunternehmen
3.1 Die aufgrund einer Anfrage oder Anmeldung von PW erfassten Daten der Kunden werden ausschließlich zur Abwicklung der Reise und Kundenbetreuung verwendet. Will der Kunde keine Werbung von PW erhalten, kann er gemäß § 28 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) der Verwendung der Daten insoweit widersprechen, auf die Rechte des Kunden nach §§ 34 und 35 BDSG wird ergänzend hingewiesen. Zur Ausübung aller genannten Rechte genügt jeweils kurze Mitteilung unter den am Ende dieser Bedingungen genannten Kontaktdaten.
3.2 Die EG-Verordnung Nr. 2111 vom 14.12.05 verpflichtet Reiseveranstalter, Reisevermittler und Vermittler von Beförderungsverträgen, Reisende vor der entsprechenden Flugbeförderung über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Buchung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft nach erfolgter Buchung ist der Kunde unverzüglich zu unterrichten.

4. Zahlung des Reisepreises / Anzahlung
4.1 Alle Zahlungen auf den Reisepreis sind nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB zu leisten, vgl. Ziffer 1.3.
4.2 Mit Zugang des Sicherungsscheines beim Kunden ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig. Der restliche Reisepreis ist spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn fällig.
4.3 Stornoentschädigungen, Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren sowie Versicherungsprämien sind jeweils sofort fällig.

5. Flugbeförderung / Rückflugbestätigung
Die Gestaltung und Einhaltung des Flugplanes liegen im Wesentlichen im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaften und der staatlichen  Koordinierungsbehörden. Kurzfristige Änderungen von Flugzeiten, Streckenführung, ausführenden Luftfahrtgesellschaften (vgl. hierzu oben Ziffer 3) und Fluggerät sind teilweise nicht vermeidbar. Zu deshalb empfehlenswerten oder erforderlichen Rückflugbestätigungen beachten Sie bitte die diesbezüglichen ausdrücklichen Hinweise in den Reiseunterlagen. Ansprüche des Teilnehmers auf Grund der Änderungen bleiben unberührt.

6. Preisänderungen
6.1 PW ist berechtigt, den Reisepreis zu erhöhen, wenn sich unvorhersehbar für PW nach Vertragsschluss die nachfolgend bezeichneten Preisbestandteile aufgrund von Umständen erhöhen oder neu entstehen, die von PW nicht zu vertreten sind: Wechselkurse für die gebuchte Reise; Beförderungskosten (insbesondere bei Ölpreisverteuerung); Hafen- oder Flughafengebühren; Sicherheitsgebühren im Zusammenhang mit der Beförderung; Einreise-, Aufenthalts- und öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren. Die Preiserhöhung ist
jedoch nur zulässig, wenn zwischen Vertragsschluss und Beginn der Reise mehr als vier Monate liegen.
6.2 Der Reisepreis darf nur um den Betrag erhöht werden, der der Summe aller nach Vertragsschluss eingetretenen betragsmäßigen Erhöhungen der in Ziffer 6.1 genannten Preisbestandteile für die gebuchte Reise entspricht. Soweit einschlägige Kostenerhöhungen eine Reisegruppe in ihrer Gesamtheit betreffen,
werden sie zunächst auf die einzelnen Kunden aufgeteilt. Je nachdem, welche Berechnung für den Kunden günstiger ist, wird dabei die ursprünglich kalkulierte Durchschnitts-Teilnehmerzahl oder die konkret erwartete Teilnehmerzahl zu Grunde gelegt. PW ist verpflichtet, dem Kunden auf Anforderung Gründe und Umfang der Preiserhöhung zu belegen.
6.3 PW hat dem Kunden eine etwaige Preiserhöhung unverzüglich, spätestens am 22. Tag vor Reiseantritt, mitzuteilen.
6.4 Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 5 %, so ist der Kunden berechtigt, ohne Zahlung einer Entschädigung vom Vertrag zurückzutreten. Stattdessen kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise aus dem Angebot von PW verlangt werden, sofern PW diese ohne Mehrpreis anbieten
kann. Rücktritt oder Verlangen einer Ersatzreise müssen unverzüglich gegenüber PW oder dem buchenden Reisebüro erklärt werden.

7. Rücktrittskosten vor Reisebeginn
7.1 Bei Rücktritt des Kunden vom Reisevertrag vor Reiseantritt (Storno) kann PW nach seiner Wahl (die PW ab Versand der Stornorechnung ohne Einwilligung des Kunden nicht mehr ändern kann) eine konkret berechnete  Rücktrittsentschädigung oder folgende pauschalierte Rücktrittentschädigung geltend machen:
bis einschl. 90. Tag vor Reiseantritt 10 %
danach bis einschl. 60. Tag vor Reiseantritt 30 %
danach bis einschl. 30. Tag vor Reiseantritt 60 %
danach bis einschl. 4. Tag vor Reiseantritt 80 %
danach bis Reiseantritt oder bei Nichtantritt 90 %
Als Stichtag für die Berechnung der Frist gilt der Eingang der Rücktrittserklärung bei PW. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines niedrigeren oder gar nicht entstandenen Schadens unbenommen.


7.2 Umbuchungen nimmt PW im Regelfall nur als Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Nr. 7.1 und nachfolgende Neuanmeldung (bei Verfügbarkeit der Leistung) entgegen. Bis 91 Tage vor Reiseantritt sind Umbuchungen gegen eine Gebühr im Einzelfall möglich. Praktikawelten behält sich insoweit jedoch die Akzeptanz vor.

8. Besonderer Charakter der Reise / Nicht in Anspruch genommene Leistungen
8.1 Die von PW angebotenen Reisen verstehen sich nicht als touristisch geprägte Freizeitgestaltung, sondern als Kennenlernen des Alltags der Gastländer. Sie stellen erhöhte Anforderungen an den Teamgeist der Teilnehmer, ihre Belastbarkeit und die Fähigkeit, sich auf die Gegebenheiten des Gastlandes einzustellen. Eventuelle Ansprüche des Kunden bei objektiv unzumutbaren Umständen bleiben unberührt.
8.2 Nimmt der Kunde nach Antritt der Reise Leistungen aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, wird PW sich bei den Leistungsträgern um Erstattung ersparter Aufwendungen bemühen, es sei denn, dass es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder eine Erstattung gesetzlicher oder
behördlicher Bestimmungen entgegensteht.

9. Außerordentliche Kündigung durch den Reiseveranstalter
PW ist berechtigt, außerordentlich und gegebenenfalls ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise trotz Abmahnung nachhaltig stört oder sich in einem solchen Maße vertragswidrig
verhält, dass die sofortige Kündigung ohne Abmahnung gerechtfertigt ist.

10. Versicherungen
PW empfiehlt insbesondere den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-versicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit und vermittelt gerne entsprechende Angebote der MAPFRE ASISTENCIA, Niederlassung Deutschland, Johann-Sebastian-Bach-Straße 7, 85591 Vaterstetten.

11. Haftungsbeschränkungen für PW als Reiseveranstalter
11.1 Die vertragliche Haftung gegenüber dem Reiseteilnehmer / Kunden auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit a. ein Schaden weder grob fahrlässig noch vorsätzlich herbeigeführt wurde oder b. PW für einen entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich
ist.
11.2 Die Haftung von PW gegenüber dem Reiseteilnehmer / Kunden auf  Schadenersatz wegen unerlaubter Handlung wird, soweit sie nicht  Körperschäden betrifft oder auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, auf den dreifachen Reisepreis des betroffenen Teilnehmers beschränkt. Bis €  4.100,00 haftet PW jedoch unbeschränkt.

12. Obliegenheiten und Rechte des Reisenden bei mangelhafter Reise
12.1 Wird die Reise nicht vertragsgerecht erbracht, so kann der Reisende vom Reiseveranstalter Abhilfe verlangen. Dieser kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
12.2 Leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer vom Reisenden  bestimmten angemessenen Frist die gebotene Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz erforderlicher Aufwendungen verlangen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn der Reiseveranstalter Abhilfe verweigert oder sofortige Abhilfe durch besonderes Interesse des Reisenden geboten ist.
12.3 Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Reiseleistung kann der Reisende einen Anspruch auf Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) geltend machen. Dieser Anspruch entfällt, soweit der Reisende es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
12.4 Wird infolge eines Mangels die Reise erheblich beeinträchtigt oder ist deshalb dem Reisenden die Reise oder ihre Fortsetzung aus wichtigem Grund nicht zumutbar, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen  Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Zuvor hat der Reisende eine  angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn Abhilfe unmöglich ist, vom Reiseveranstalter verweigert wird oder die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse gerechtfertigt ist.
12.5 Abhilfeverlangen und Mängelanzeige sind bei von PW veranstalteten Reisen vom Reisenden an die örtliche Vertretung von PW zu richten (Name und Anschrift finden sich in den Reiseunterlagen). Soweit möglich und zumutbar sind sie an PW direkt (Anschrift am Ende der Bedingungen) zu richten.

13. Rechte und Pflichten der örtlichen Vertretung von PW
13.1 Die jeweilige örtliche Vertretung von PW (Name und Anschrift finden Sie in den vor Reiseantritt übermittelten Reiseunterlagen) ist während der Reise beauftragt, Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen entgegenzunehmen und für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich oder erforderlich ist. Sie ist nicht befugt oder bevollmächtigt, Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz mit  Wirkung gegen PW anzuerkennen oder derartige Anspruchsstellungen entgegenzunehmen.
13.2 Eine Kündigung des Reisevertrages durch PW (z.B. bei höherer Gewalt) kann auch durch örtliche Vertreter von PW ausgesprochen werden, diese sind insoweit von PW bevollmächtigt.

14. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen / Visabesorgung
14.1 Die Information über solche Bestimmungen durch PW bei Buchung bezieht sich auf den Stand zu diesem Zeitpunkt für Staatsangehörige des EU-Staates, in dem die Reise angeboten wird ohne Berücksichtigung persönlicher Umstände, soweit keine besonderen Angaben gemacht wurden. Für Angehörige anderer Staaten oder weitergehende Informationen gibt das zuständige Konsulat  Auskunft.
14.2 Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jederzeit die Möglichkeit einer nachträglichen Änderung dieser Bestimmungen besteht. PW wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemühen, den Kunden von etwaigen Änderungen so rechtzeitig wie möglich zu unterrichten. Dem Kunden wird jedoch nahe gelegt, selbst die Nachrichtenmedien zu verfolgen, um sich frühzeitig auf eventuelle Änderungen einstellen zu können.
14.3 Der Kunde sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Allgemeine Informationen erteilen die Gesundheitsämter, reisemedizinisch erfahrene Ärzte, reisemedizinische Informationsdienste oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
14.4 Ergeben sich für den Kunden wegen der genannten Vorschriften Schwierigkeiten, die seine Teilnahme an der Reise verhindern oder  beeinträchtigen, so ist er deshalb nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag berechtigt. Voraussetzung ist, dass PW seinerseits zur  Leistungserbringung in der Lage und bereit ist und die genannten  Schwierigkeiten von PW nicht zu vertreten sind. Gegenseitige Ansprüche im Falle eines schuldhaften Verhaltens bleiben unberührt, soweit die  Haftungsbegrenzungen in diese Reisebedingungen nicht eingreifen.
14.5 Soweit PW die Besorgung von Visa oder ähnlichen Reisedokumenten übernimmt, ist deren Erteilung durch die zuständigen Behörden nicht Bestandteil der Leistungspflicht von PW, PW haftet insoweit nur für die  ordnungsgemäße Besorgung des Geschäfts.

15. Anspruchsstellung, Ausschlussfrist, Verjährung
15.1 Vertragliche Ansprüche wegen völliger oder teilweiser Nichterbringung oder mangelhafter Erbringung von Reiseleistungen muss der Kunde innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise PW gegenüber unter der unten angegebenen Adresse geltend machen. Nur bei unverschuldeter Fristversäumung ist eine Geltendmachung von Ansprüchen  nach Fristablauf möglich.
15.2 Die in Ziffer 1 bezeichneten Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr, soweit nicht Ansprüche für Körperschäden oder Ansprüche, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, betroffen sind. Solche vertraglichen Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

16. Gültigkeit der Angaben in der Ausschreibung
Die Drucklegung des Katalogs erfolgte im November 2014. Praktikawelten ist nicht verpflichtet, einen Vertrag auf Grundlage einer von ihm als falsch oder unvollständig erkannten Ausschreibung abzuschließen. PW bittet um Verständnis dafür, dass es keine Verträge auf der Grundlage zuvor bereits als fehlerhaft erkannter Angebotsinhalte schließt.

17. Zusätzliche Rechte des Kunden bei Gastschulaufenthalten

Für Reiseverträge, die einen mindestens drei Monate andauernden, mit dem geregelten Besuch einer Schule verbundenen Aufenthalt eines Gastschülers bei einer Gastfamilie zum Gegenstand haben, gilt zusätzlich folgendes:

17.1      Wurden dem Kunden nicht spätestens zwei Wochen vor Antritt der Reise zumindest Name und Anschrift der für den Gastschüler nach Ankunft bestimmten Gastfamilie und Name und Erreichbarkeit eines Ansprechpartners im Aufnahmeland, bei dem auch Abhilfe verlangt werden kann, mitgeteilt oder hat der Reiseveranstalter den Gastschüler auf den Aufenthalt nicht angemessen vorbereitet, so kann der Kunde nach § 651 l BGB ohne Zahlung einer Rücktrittsentschädigung vom Reisevertrag zurücktreten. Ziffer 7 dieser Bedingungen findet dann keine Anwendung.

17.2      Bis zur Beendigung der Reise kann der Vertrag jederzeit auch ohne Vorliegen von Kündigungsgründen nach § 651 l Abs. 4 Satz 1 BGB gekündigt werden. Im Fall einer solchen Kündigung ist der Reiseveranstalter berechtigt, den vereinbarten Reisepreis abzüglich der ersparten Aufwendungen zu verlangen. Er ist verpflichtet, die infolge der Kündigung notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasste, den Gastschüler zurückzubefördern. Die Mehrkosten fallen dem Kunden zur Last. Die vorstehenden Sätze gelten nicht, wenn der Kunde nach § 651 e oder § 651 j BGB kündigen kann.

18. Sonstiges
Es gelten ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die reisevertraglichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), §§ 651 ff (soweit PW als Reiseveranstalter tätig wird und für den Vertrag deutsches Recht anwendbar ist).

Stand 11/2014

1. Buchung des Programms / Vertragsschluss

1.1 Vor dem Vertragsschluss (vgl. Ziffer 1.2.) übersendet der Teilnehmer noch unverbindlich das ausgefüllte Bewerbungsformular. Die Praktikawelten GmbH, nachstehend PW abgekürzt, prüft anhand der Bewerbung, ob der Teilnehmer für das Programm seiner Wahl grundsätzlich geeignet ist. Sofern dies der Fall ist, erfolgt ein Interview mit dem Teilnehmer, das der weiteren Überprüfung der persönlichen Eignung und dem genaueren sich vertraut Machen mit dem Programm dient. Im Anschluss übermittelt PW eine konkrete Ausschreibung mit Programmpreis, Aufenthaltsdaten, dem späteren Vertrag zugrundeliegenden Verhaltensregeln und benötigten Vollmachten ausländischer Partnerorganisationen sowie ein Anmeldeformular.

1.2 Mit der Anmeldung bietet der Teilnehmer PW verbindlich den Abschluss eines Vertrages an. Die Anmeldung soll vom Teilnehmer bzw. seinem gesetzlichem Vertreter bevorzugt unter Verwendung des Anmeldeformulars vorgenommen werden. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn PW dem Teilnehmer eine entsprechende Teilnahmebestätigung in Textform übermittelt. An seine Anmeldung ist der Teilnehmer bis zur Annahme durch PW, jedoch längstens 14 Tage ab Zugang der Anmeldung bzw. nachgereichter erforderlicher Unterlagen gebunden.

2. Datenschutz / Ausführendes Luftfahrtunternehmen / Wichtiges zu Flügen

2.1 Die von PW erfassten Daten der Teilnehmer werden ausschließlich zur Abwicklung der Programme und Kundenbetreuung verwendet. Will der Teilnehmer keine Werbung von PW erhalten, kann er gemäß § 28 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) der Verwendung der Daten insoweit widersprechen, auf die Rechte des Teilnehmers nach §§ 34 und 35 BDSG wird ergänzend hingewiesen. Zur Ausübung aller genannten Rechte genügt jeweils kurze Mitteilung unter den am Ende dieser Bedingungen genannten Kontaktdaten.

2.2 Die EG-Verordnung Nr. 2111 vom 14.12.05 verpflichtet u.a. Vermittler von Beförderungsverträgen, Teilnehmer vor der entsprechenden Flugbeförderung über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Buchung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft nach erfolgter Buchung ist der Teilnehmer unverzüglich zu unterrichten.

2.3 Die Gestaltung und Einhaltung des Flugplanes liegen im Wesentlichen im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaften und der staatlichen Koordinierungsbehörden. Kurzfristige Änderungen von Flugzeiten, Streckenführung, ausführenden Luftfahrtgesellschaften (vgl. hierzu oben Ziffer 3) und Fluggerät sind teilweise nicht vermeidbar. Zu deshalb empfehlenswerten oder erforderlichen Rückflugbestätigungen beachten Teilnehmer bitte die Hinweise in den Unterlagen. Eventuelle Ansprüche des Teilnehmers auf Grund der Änderungen bleiben unberührt.

3. Zahlung des Programmpreises / Anzahlung

3.1 Alle Zahlungen sind nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB zu leisten. Dieser wird mit der Teilnahmebestätigung übermittelt.

3.2 Nach Erhalt der Teilnahmebestätigung und des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Programmpreises fällig. Weitere 40% des Preises sind vier Monate vor Programmbeginn fällig. Die Restzahlung wird bei Erhalt der Details zu Gastfamilie und Schule, frühesten einen Monat vor Reisebeginn fällig.

4. Preisänderungen

4.1 PW ist berechtigt, den Programmpreis zu erhöhen, wenn sich unvorhersehbar für PW nach Vertragsschluss die nachfolgend bezeichneten Preisbestandteile durch Umstände erhöhen oder neu entstehen, die PW nicht zu vertreten hat: Wechselkurse für das gebuchte Programm; Beförderungskosten (insbesondere bei Ölpreisverteuerung); Hafen- oder Flughafengebühren; Sicherheitsgebühren im Zusammenhang mit der Beförderung; Einreise-, Aufenthalts- und öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren. Die Preiserhöhung ist dann nur zulässig, wenn zwischen Vertragsschluss und Programmbeginn mehr als vier Monate liegen.

4.2 Der Programmpreis darf nur um den Betrag erhöht werden, der der Summe aller nach Vertragsschluss eingetretenen betragsmäßigen Erhöhungen der in Ziffer 5.1 genannten Preisbestandteile für das gebuchte Programm entspricht. Soweit einschlägige Kostenerhöhungen mehrere Personen als Gesamtheit betreffen, werden sie zunächst auf die einzelnen Personen aufgeteilt. Je nachdem, welche Berechnung für den Teilnehmer günstiger ist, wird dabei die ursprünglich kalkulierte Durchschnittspersonenzahl oder die konkret erwartete Personenzahl zu Grunde gelegt. PW ist verpflichtet, dem Teilnehmer auf Anforderung Gründe und Umfang der Preiserhöhung zu belegen.

4.3 PW hat dem Teilnehmer eine etwaige Preiserhöhung unverzüglich, spätestens am 22. Tag vor Programmbeginn, mitzuteilen. 4.4 Erhöht sich der Preis um mehr als 5 %, so ist der Teilnehmer berechtigt, ohne Zahlung einer Entschädigung vom Vertrag zurückzutreten. Stattdessen kann die Teilnahme an einem mindestens gleichwertigen anderen Programm aus dem Angebot von PW verlangt werden, sofern PW dieses ohne Mehrpreis anbieten kann. Rücktritt oder Verlangen eines Ersatzprogramms müssen unverzüglich gegenüber PW erklärt werden.

5. Besonderheit bei USA Classic

Die Erbringung der Leistungen für das Programm USA Classic bedingt, dass eine Schule und eine Gastfamilie zur Verfügung steht, die sich bereit erklären und insbesondere geeignet sind, den Teilnehmer aufzunehmen. Sollte sich wider Erwarten und trotz Einsatz nach besten Kräften eine geeignete Platzierung als unmöglich erweisen, so ist PW vor Reiseantritt zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Alle bislang geleisteten Zahlungen des Teilnehmers und Kosten im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss, insbesondere Bewerbungskosten, werden dem Teilnehmer dann unverzüglich durch PW erstattet. PW wird selbstverständlich Alternativangebote ggf. in abweichenden Zielländern unterbreiten, sofern dies möglich ist.

6. Rücktritt des Teilnehmers vor Programmbeginn

6.1 Bei Rücktritt des Teilnehmers vom Vertrag vor dem geplanten Programmantritt (Storno) kann PW – außer im Fall eines Rücktritts nach Ziffer

6.2. dieser Bedingungen – nach seiner Wahl (die PW ab Versand der Stornorechnung ohne Einwilligung des Teilnehmers nicht mehr ändern kann) eine konkret berechnete Rücktrittsentschädigung oder folgende pauschalierte Rücktrittentschädigung geltend machen: 10 % des Programmpreises ab Vertragsschluss, dann a) ab Erhalt der Gastfamilienanschrift bis einschl. 61. Tag vor Programmbeginn 25 %; ab dem 60. Tag vor Programmbeginn 40 % des Programmpreises b) ohne Erhalt der Gastfamilienanschrift ab dem 60. Tag vor Programmbeginn 35 % des Programmpreises Steht programmbedingt noch kein konkreter Ausreisetermin fest, so gilt der erste Tag des vertraglich festgelegten Ausreisemonats als Programmbeginn. Als Stichtag für die Fristberechnung gilt der Eingang der Rücktrittserklärung bei PW. Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis eines niedrigeren oder gar nicht entstandenen Schadens unbenommen. Als Stichtag für die Fristberechnung gilt der Eingang der Rücktrittserklärung bei PW.

6.2 Bei Verträgen, die einen mindestens drei Monate andauernden, mit dem geregelten Besuch einer Schule verbundenen Aufenthalt eines Gastschülers bei einer Gastfamilie zum Gegenstand haben, gilt zusätzlich folgendes: Wurden dem Teilnehmer nicht spätestens zwei Wochen vor Antritt des Programms zumindest Name und Anschrift der für ihn nach Ankunft bestimmten Gastfamilie und Name und Erreichbarkeit eines Ansprechpartners im Aufnahmeland, bei dem auch Abhilfe verlangt werden kann, mitgeteilt oder hat der Programmveranstalter den Gastschüler auf den Aufenthalt nicht angemessen vorbereitet, so kann der Teilnehmer nach § 651 l BGB ohne Zahlung einer Rücktrittsentschädigung vom Programmvertrag zurücktreten. Ziffer 6.1 dieser Bedingungen findet dann keine Anwendung.

7. Versicherungen

PW empfiehlt, soweit nicht im Programm enthalten, insbesondere den Abschluss einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit und einer Reiserücktrittskostenversicherung, z. B. der MAPFRE ASISTENCIA, Niederlassung Deutschland, Johann-Sebastian-Bach-Straße 7, 85591 Vaterstetten.

8. Haftungsbeschränkungen für PW als Programmveranstalter

8.1 Die vertragliche Haftung gegenüber dem Teilnehmer auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Programmpreis beschränkt, soweit a. ein Schaden weder grob fahrlässig noch vorsätzlich herbeigeführt wurde oder b. PW für einen entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

8.2 Die Haftung von PW gegenüber dem Teilnehmer auf Schadenersatz wegen unerlaubter Handlung wird, soweit sie nicht Körperschäden betrifft oder auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, auf den dreifachen Programmpreis des betroffenen Teilnehmers beschränkt. Bis € 4.100,00 haftet PW jedoch unbeschränkt.

9. Obliegenheiten und Rechte des Teilnehmers bei mangelhafter Programm

9.1 Wird das Programm nicht vertragsgerecht erbracht, so kann der Teilnehmer von PW Abhilfe verlangen. PW kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

9.2 Leistet PW nicht innerhalb einer vom Teilnehmer bestimmten angemessenen Frist die gebotene Abhilfe, so kann der Teilnehmer selbst Abhilfe schaffen und Ersatz erforderlicher Aufwendungen verlangen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn PW Abhilfe verweigert oder sofortige Abhilfe durch besonderes Interesse des Teilnehmers geboten ist.

9.3 Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Programmleistung kann der Teilnehmer einen Anspruch auf Herabsetzung des Preis (Minderung) geltend machen. Dieser Anspruch entfällt, soweit der Teilnehmer es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

9.4 Wird infolge eines Mangels das Programm erheblich beeinträchtigt oder ist deshalb dem Teilnehmer das Programm oder seine Fortsetzung aus wichtigem Grund nicht zumutbar, so kann der Teilnehmer im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Vertrag kündigen. Zuvor hat der Teilnehmer eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn Abhilfe unmöglich ist, von PW verweigert wird oder die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse gerechtfertigt ist.

9.5 Abhilfeverlangen und Mängelanzeige sind bei von PW veranstalteten Programmen vom Teilnehmer an die örtliche Vertretung von PW zu richten (Name und Anschrift finden sich in den Programmunterlagen). Soweit möglich und zumutbar sind sie an PW direkt (Anschrift am Ende der Bedingungen) zu richten.

10. Zusätzliche Kündigungsrechte des Teilnehmers

Für Verträge, die einen mindestens drei Monate andauernden, mit dem geregelten Besuch einer Schule verbundenen Aufenthalt eines Gastschülers bei einer Gastfamilie zum Gegenstand haben, gilt zusätzlich über § 651 e und § 651 j BGB hinaus folgendes: Bis Programmende kann der Vertrag vom Teilnehmer jederzeit auch ohne Vorliegen von Kündigungsgründen gekündigt werden. Im Fall einer solchen Kündigung ist PW berechtigt, den vereinbarten Programmpreis abzüglich der ersparten Aufwendungen zu verlangen. PW ist verpflichtet, die infolge der Kündigung notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasste, den Gastschüler zurückzubefördern. Mehrkosten fallen dem Teilnehmer zur Last. Die vorstehenden Sätze gelten nicht, wenn der Teilnehmer nach § 651 e oder § 651 j BGB kündigen kann.

11. Außerordentliche Kündigung durch PW

PW ist berechtigt, außerordentlich und gegebenenfalls ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen, wenn der Teilnehmer Straftaten begeht oder die Durchführung des Programms trotz Abmahnung nachhaltig stört oder sich in einem solchen Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Kündigung ohne Abmahnung gerechtfertigt ist. Auch falsche oder unvollständige Angaben bei der Bewerbung und zum Gesundheitszustand können PW zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen.

12. Stellung der Partnerorganisation von PW vor Ort

12.1 Die von PW mitgeteilte Partnerorganisation vor Ort ist während des Programms beauftragt, Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen entgegenzunehmen und für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich oder erforderlich ist. Sie ist nicht befugt oder bevollmächtigt, Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz mit Wirkung gegen PW anzuerkennen oder derartige Anspruchsstellungen entgegenzunehmen.

12.2 Eine Kündigung des Vertrages durch PW (z.B. bei höherer Gewalt) kann auch durch die von PW mitgeteilte Partnerorganisation ausgesprochen werden, diese ist insoweit von PW bevollmächtigt.

13. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen / Visabesorgung

13.1 Die Information über solche Bestimmungen durch PW bei Buchung bezieht sich auf den Stand zu diesem Zeitpunkt für Staatsangehörige des EU-Staates, in dem das Programm angeboten wird ohne Berücksichtigung persönlicher Umstände, soweit keine besonderen Angaben gemacht wurden. Für Angehörige anderer Staaten oder weitergehende Informationen gibt das zuständige Konsulat Auskunft.

13.2 Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jederzeit die Möglichkeit einer nachträglichen Änderung dieser Bestimmungen besteht. PW wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemühen, den Teilnehmer von etwaigen Änderungen so rechtzeitig wie möglich zu unterrichten. Dem Teilnehmer wird jedoch nahe gelegt, selbst die Nachrichtenmedien zu verfolgen, um sich frühzeitig auf eventuelle Änderungen einstellen zu können.

13.3 Der Teilnehmer sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Allgemeine Informationen erteilen Gesundheitsämter, reisemedizinisch erfahrene Ärzte, reisemedizinische Informationsdienste oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

13.4 Ergeben sich für den Teilnehmer wegen der genannten Vorschriften Schwierigkeiten, die seine Teilnahme am Programm verhindern oder beeinträchtigen, so ist er deshalb nicht zum kostenfreien Rücktritt berechtigt. Voraussetzung ist, dass PW seinerseits zur Leistungserbringung in der Lage und bereit ist und die genannten Schwierigkeiten von PW nicht zu vertreten sind. Gegenseitige Ansprüche im Falle eines schuldhaften Verhaltens bleiben unberührt, soweit die Haftungsbegrenzungen in diesen Bedingungen nicht eingreifen.

13.5 Soweit PW die Besorgung von Visa oder ähnlichen Dokumenten übernimmt, ist deren Erteilung durch die zuständigen Behörden nicht Bestandteil der Leistungspflicht von PW, PW haftet insoweit nur für die ordnungsgemäße Besorgung des Geschäfts.

14. Anspruchsstellung, Ausschlussfrist, Verjährung

14.1 Vertragliche Ansprüche wegen völliger oder teilweiser Nichterbringung oder mangelhafter Erbringung von Leistungen muss der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung des Programms PW gegenüber unter der unten angegebenen Adresse geltend machen. Nur bei unverschuldeter Fristversäumung ist eine Geltendmachung von Ansprüchen nach Fristablauf möglich.

14.2 Die in Ziffer 1 bezeichneten Ansprüche des Teilnehmers verjähren in einem Jahr, soweit nicht Ansprüche für Körperschäden oder Ansprüche, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, betroffen sind. Solche vertraglichen Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem das Programm dem Vertrag nach enden sollte.

15. Gültigkeit der Angaben in der Ausschreibung

Die Drucklegung des Katalogs erfolgte im Februar 2015. PW ist nicht verpflichtet, einen Vertrag auf Grundlage einer von ihm als falsch oder unvollständig erkannten Ausschreibung abzuschließen. PW bittet um Verständnis dafür, dass es keine Verträge auf der Grundlage zuvor bereits als fehlerhaft erkannter Inhalte schließt.

16. Sonstiges

Es gelten ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die §§ 651 ff des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), soweit PW als Programmveranstalter tätig wird und für den Vertrag deutsches Recht anwendbar ist. Stand 02/2015 EINfügung 7.1 Bei Rücktritt des Kunden vom Reisevertrag vor Reiseantritt (Storno) kann PW nach seiner Wahl (die PW ab Versand der Stornorechnung ohne Einwilligung des Kunden nicht mehr ändern kann) eine konkret berechnete Rücktrittsentschädigung oder folgende pauschalierte Rücktrittentschädigung geltend machen: 10% ab Annahme des Vertragsangebotes 25% vor dem einschließlich 60. Tag vor Programmbeginn, soweit der Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt bereits die Gastfamilienanschrift erhalten hat. 35% ab einschließlich dem 60. Tag vor Programmbeginn 40 % ab einschließlich dem 60. Tag vor Programmbeginn Steht programmbedingt noch kein konkreter Ausreisetermin fest, so gilt der erste Tag des vertraglich festgelegten Ausreisemonats als Programmbeginn.